Gute Nachrichten für von der Pandemie gebeutelte Unternehmen und Selbständige: Die Bundesregierung verlängert die mit der Corona-Pandemie begründeten Wirtschaftshilfen um drei weitere Monate bis Jahresende 2021.
Die Details der Förderbedingungen der “Überbrückungshilfe III Plus” würden weitgehend beibehalten, teilten Finanz- und Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit.

Damit veröffentlichten die beiden Ministerien Details der bereits geplanten Verlängerung der Hilfen. “Während es für die meisten Bereiche der Wirtschaft wieder bergauf geht, dauern die Corona-bedingten Einschränkungen in einigen Branchen weiter an”, hieß es zur Begründung.
Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen, deren Umsatzeinbruch coronabedingt bei mindestens 30 Prozent liegt. Den Antrag muss ein prüfender Dritter stellen, also etwa der Steuerberater.

Ebenfalls verlängert wird demnach die “Neustarthilfe Plus”, mit der Soloselbständige unterstützt werden, die coronabedingte Umsatzeinbrüche haben. Nicht fortgeführt wird laut Bundesregierung hingegen die so genannte “Restart-Prämie”, mit der der Übergang vom Lockdown zur Wiederöffnung erleichtert werden sollte. Diese habe “ihren Zweck erfüllt”.
Bis Anfang September wurde ein hoher zweistelliger Milliardenbetrag an Hilfen bereits ausgezahlt. Allein für die November- und Dezemberhilfe 2020 sowie Überbrückungshilfen flossen nach Angaben der Regierung bereits über 30 Milliarden Euro an die Wirtschaft. Hinzu kommen Kredite und Bürgschaften sowie das Kurzarbeitergeld, für das an Arbeitgeber und Beschäftigte etwa 38 Milliarden Euro gezahlt wurden.

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